Nachts im Museum – Runde 23
- Rebekka Affolter
- 1. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 19. Jan.
Die Berner Museen in einem anderen Licht sehen, ohne Anmeldung das Bundeshaus besuchen oder neue Redaktionsräumlichkeiten anschauen – all das und noch viel mehr ist möglich im März. Was die Berner Museumsnacht besonders macht.
Text: Rebekka Affolter | Fotos: zVg/Sam Buchli

Fotos: zVg/Sam Buchli
Die Sonne ist schon lange hinter dem Horizont verschwunden, auf den Berner Strassen kehrt aber noch lange keine Ruhe ein. Wie Motten dem Licht folgen die Berner:innen den farbig beleuchteten Häusern – in dieser besonderen Nacht kennzeichnen sie die Institutionen, die Teil der Museumsnacht sind. Besucher:innen können über ganz Bern hinweg Unbekanntes entdecken, bis tief in die Finsternis hinein.
Einmal quer durch die Stadt
An der Museumsnacht öffnen über 40 Institutionen in Bern bis 2 Uhr morgens ihre Tore. Dieses Jahr findet sie am 20. März statt. Neben den Mitgliedern des Vereins Berner Museen sind die verschiedensten Gastinstitutionen mit von der Partie. Ausgangspunkt ist der Bundesplatz: Hier ist ab 14 Uhr der Ticketstand geöffnet – für alle, die sich die Eintrittskarte nicht bereits im Vorverkauf geschnappt haben. Wer Fragen hat, findet hier zudem die Infocorner – und hat es nicht weit zu einer der Shuttle-Linien, mit welchen die Besucher:innen die teilnehmenden Institutionen leicht erreichen können.
Die sind nämlich teilweise mehr als einen Fussmarsch entfernt. Während sich viele Museen im Kirchenfeld – dem Berner Museumsquartier – befinden, kommen die Gastinstitutionen von nah und fern. Beziehungsweise reisen die Besucher:innen zu Nah und Fern. Dieses Jahr macht beispielsweise das Schulmuseum in Köniz mit. Aber keine Sorge: Neben den Shuttles können Besucher:innen auch den ÖV benutzen – das Ticket für die Zonen 100/101 ist im Eintritt inbegriffen.
Eine Nacht für alle
Die Idee hinter dem Event erklärt Sophie Noyer, Gesamtprojektleitung Museumsnacht: «Die Menschen erhalten so einen niederschwelligen Zugang zu Institutionen, die sie noch nicht kennen.» Die Museumsnacht ist ein Anstoss, mal wieder einem Museum – oder Archiv oder Bibliothek oder Parlamentsgebäude – einen Besuch abzustatten. Und dabei vielleicht gleich den neuen Lieblingsausflug zu finden. Der Event stammt ursprünglich aus Berlin. Wie der Website der «Lange Nacht der Museen Berlin» zu entnehmen ist, wurde er im Jahr 1997 das erste Mal durchgeführt und hat seitdem weltweit 120 solcher Nächte inspiriert. Im Jahr 2002 auch Bern. Seither findet die Museumsnacht jährlich statt, ausgefallen ist sie nur einmal wegen Corona. Wovon sie sich inzwischen wieder erholt hat. Aber dazu später mehr …
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