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Neue Möglichkeiten für Tiergesundheit in Thun

  • 14. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Das Tryber-Areal in Thun wird seit ein paar Jahren Stück für Stück belebt. Tierhalter:innen können hier ab Juni ihre vier­beinigen Familienmitglieder im Tierärztezentrum Aare Thun behandeln lassen. Gleichzeitig ergänzt die Anicura Tierklinik Thun ihr Angebot.


Text: Alina Dubach | Fotos: Rebekka Affolter, Alina Dubach, zVg


Foto: zVg


Fünf Leute, eine schwarze Labradorhündin und ein Border Collie stehen vor der alten Munitionsfabrik in Thun. Es ist der wahrscheinlich letzte Schneetag des Jahres. Das Wetter ändert nichts an der Stimmung von Monika Benninger, Sandro Hinden, David Senn, Mirjam Senn und Sandro Walther. Die Hündinnen Chili und Paige lassen sich die Laune eh nicht verderben. Die fünf Zweibeiner:innen sind das Gründungsteam des neuen «Tierärztezentrum Aare Thun», das am 1. Juni seine Türen öffnet.

Ein paar Tage vor dem Fototermin auf der Baustelle treffe ich Monika Benninger und Sandro Hinden. Draussen stehen alle Zeichen auf Frühling, auf Neubeginn. Auch am Esstisch von Monika Benninger ist die Aufbruchstimmung spürbar – endlich geht es los.

Seinen Anfang nahm das Projekt schon vor gut sieben Jahren. Die Gruppe hatte bereits 2019 über eine solche Zusammenarbeit nachgedacht, als der damalige Besitzer, Gregor Schmid, die Tierklinik Thun verkaufen wollte. «Schon damals waren wir der Meinung, dass wir gut zusammenarbeiten und das Projekt gemeinsam in Angriff nehmen wollen», erzählt Benninger. Doch die Übernahme scheiterte. Stattdessen wurde die Tierklinik Teil der Anicura, einer internationalen, in der Tiermedizin tätigen Investoren-Gruppe. «Wir entschieden uns, der Sache eine Chance zu geben und zu schauen, wie es wird», nimmt Sandro Hinden den Faden auf.

Monika Benninger wurde Co-Geschäftsleiterin der Anicura Tierklinik Thun. Manche Abläufe, die nach der Übernahme eingeführt wurden, seien jedoch von Anfang an schwierig gewesen – und geblieben: «Als Tierärztin bist du nicht einfach eine Businessperson. Zuerst geht es um die Tiere. Du willst helfen. Das ist wie ein Pflegeberuf – da ist eine innere Motivation schon per se da. Das Geld ist zweitrangig.»

Mit unterschiedlichen Prioritäten in der Führung der Klinik hatte sich Benninger lange arrangieren können. Das Team und die Arbeit an sich seien immer top gewesen. Benninger kündigte ihre Stelle, als eine geplante Sparmassnahme für sie nicht vertretbar gewesen sei. Das ist jetzt drei Jahre her. «Für mich war das der Punkt – ich war damals 47 Jahre alt – mir zu überlegen, wie die nächsten 18 Jahre meines Berufslebens aussehen sollen. Da wurde mir klar: Jetzt mache ich etwas Eigenes.»



Du findest den vollständigen Artikel in der gedruckten Zweitausgabe unseres Magazins «Aareluft, Mai 2026».


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