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Eine Reise zur Einfachheit

  • 14. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Ein nachdenklicher Rückblick auf drei Wochenin einer völlig anderen Kultur.


Text: Alina Dubach | Fotos: Alina Dubach, Michael Ammann


Foto: Michael Ammann


Im Januar waren mein Partner und ich drei Wochen in Thailand. Ich war noch nie in Asien. Ich verstand ehrlich gesagt auch nicht, wieso gefühlt mein ganzes Umfeld schon einmal nach Thailand gereist ist. Ich mag keine Touristen-Hotspots und fühle mich in einem einsamen Wald wohler als in einer Stadt voller Sehenswürdigkeiten. Der Entscheid zur Thailandreise fiel spontan. Als Teil meines Vorhabens, mehr zu wagen.

Diese drei Wochen haben meine Sicht auf viele Dinge hinterfragt. Jetzt, Anfang März beim Schreiben dieser Zeilen, fällt mir einiges wieder ein, das sich bereits in den Untiefen meines Unterbewusstseins zu vergraben drohte.

Besonders fasziniert hat mich, wie pragmatisch manches in Thailand geregelt wird. Klar geniessen wir hier viele Vorteile, machen unser Leben aber auch unnötig kompliziert. Das beginnt bei den Verkehrsregeln beziehungsweise deren Abwesenheit (obwohl ich gestehen muss, dass ich einige von unseren schon hilfreich finde) und endet bei der unglaublichen Hilfsbereitschaft der Thailänder:innen. Seit wir wieder in Zürich gelandet sind, lächle ich mehr fremde Menschen an, versuche rücksichtsvoller und generell optimistischer zu sein – für mich als bekennende Sarkastikerin keine leichte Aufgabe. Aber der Versuch trägt definitiv zu meinem inneren Frieden bei.

Was ich auch nie vergessen werde: das Gefühl, als wir im Zug von Bangkok nach Chiang Mai die einzigen Europäer:innen waren. Nicht, dass uns irgendjemand unfreundlich behandelt hätte. Es war aber auch klar, dass wir eine Kuriosität waren. Ich weiss nicht, wie viele heimliche – oder eben nicht so heimliche – Fotos von mir gemacht wurden. Kleine Kinder starrten uns an, mit unseren komischen Gesichtern …


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