Wenn der Esstisch denken könnte
- Sonja Ammeter
- 2. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 20. Jan.
Kolumne

Fast überall gehört er zur Standardeinrichtung – der Esstisch. Manchmal Küchentisch genannt. Oder einfach: Tisch. Kaum ein Möbelstück ist so vielseitig – und so unterschätzt. Er ist Bühne, Treffpunkt, Ruhepol und stiller Zeuge des Alltags.
Die Essenszeiten sind stürmisch. Wobei klar eine Rolle spielt, wem der Tisch gehört. In Haushalten mit ein oder zwei Personen wird das Frühstück oft übersprungen oder zwischen Zug, Bus und im Auto hastig verzehrt. Esskultur lässt grüssen. Bei Familien dominiert das morgendliche Chaos. Der Tisch ist überstellt mit Nutella, Brot, heissem Kakao, irgendwo steht ein Kaffee für die Eltern, und – wenn’s gut läuft – finden sich Müesli und Gläser mit Orangen- oder Multivitaminsaft.
«Irgendjemand wird die Unordnung wegräumen und mich schon wieder sauber machen.», würde der Tisch denken. Und tatsächlich: Es wird aufgeräumt. Doch kaum ist die Oberfläche frei, landen Laptop, Handy, Kaffee und diverse Unterlagen auf ihm. «Aha, ich bin heute also auch Bürotisch», würde er kommentieren – nicht ohne eine gewisse Ironie.
Während des Tages verändert sich die Rolle des Tisches ständig …
Sonja Ammeter
Dipl. Ernährungs-Coach & Gründerin Sporternährungs-Coach CH
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